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Besuch im Restaurant Josef

Am Donnerstag, dem 15. November 2018, haben wir im Rahmen des Unterrichtsfachs Getränkekunde das Restaurant Josef besucht.

Wir wurden um 14:30 sehr herzlich mit Keksen und Getränken empfangen. Eine Servierkraft erzählte uns, wie das Bier von den Tanks in das Glas kommt. Dieser Vorgang ist eine Kunst für sich, wie wir alle feststellen mussten.

Doch bevor wir selbst zum Zapfen kommen konnten, begrüßte uns Günter W. Hager, der Inhaber des Restaurants und einer der ersten Haubenköche Österreichs. Er teilte uns mit, dass es nicht richtig wäre, nur die Rosenseiten eines Betriebes vorzuzeigen und erzählte uns einige seiner Erlebnisse aus der Gastronomiewelt. Zurzeit beschäftigt er 56 Mitarbeiter aus 17 Nationen und 7 verschiedenen Religionen. Außerdem erklärte er uns stolz, dass 80% der Lebensmittel, die in der Küche verarbeitet werden, aus dem Umkreis von nur 100 km stammen.

Uns wurde nach dem Gespräch das Lager vorgestellt. Das Restaurant besitzt die neusten Kühlsysteme, die es derzeit gibt und lagern damit die verschiedensten Getränke. Darunter auch das Bier, dass sich in 6 1000l Tanks befindet. Von hier aus leiten Schläuche das Bier vom Kühlhaus bis zum Schank. Endlich war es soweit und wir durften unser eigenes Bier zapfen und probieren.

Zapfvorgang

Als Erstes wird das Bierglas kalt ausgewaschen. Danach drückt man auf einen Knopf der sagt, welche Menge abgezapft wird. Der erste Schwung wird weggelassen, dann hängt man das Glas schräg ein. Ab der Hälfte hält man es immer gerader und weiter nach unten, um eine schöne Schaumkrone (Blume) entstehen zu lassen. Das Bier wird immer vor den anderen Getränken vorbereitet, so wird in der Zwischenzeit der Schaum fest. Die ersten Versuche klappten bei vielen von uns noch nicht, doch je öfter man es versucht, desto mehr Routine und Sicherheit bekommt man. Fazit: Übung macht den Meister!

Der Lehrausgang im Restaurant Josef war für unsere Gruppe eine tolle Erfahrung. Wir haben viel über den Betrieb gelernt und freuen uns, dass sich Herr Hager und eine Serviermitarbeiterin für uns Zeit genommen haben.